Montag, 10. September 2007
Quelle: NP
Neue Kita in MHH für die Wissenschaft

AB IN DIE SCHAUKEL: Ursula von der Leyen mit einigen Hirtenkindern (von links) Moritz, Joni, Elisa, Mairi und Johannes.
Foto: Wilde
HANNOVER. Noch nie dürfte so viel Politprominenz bei einer Kita-Eröffnung anwesend gewesen sein: Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und der niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) eröffneten die neue Kita der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Der Grund: Erstmals hat eine medizinische Hochschule in Deutschland eine Initiative zur Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses umgesetzt. Denn die 55 „Hirtenkinder“ (davon 30 Krippenkinder) sind der Spross von Wissenschaftlerinnen der MHH.
Der Name geht auf das Engagement der Hirte-Stiftung zurück. Sie hat den Umbau der Kita mit 326.000 Euro gefördert. Weitere 110.000 Euro steuert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bei. Die Stadt Hannover unterstützt das Projekt mit jährlich 250.000 Euro. Familienministerin von der Leyen betonte, wie wichtig es sei, Familie und Beruf vereinbaren zu können: „In England und Skandinavien freut man sich über die gut ausgebildeten deutschen Ärztinnen.“ ton
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